Am Sonntag wurde morgens aus dem Hotel ausgecheckt und es ging auf den Devaraja Market – deutlich entspannter als der KR Market in Bangalore. Hier konnte man ohne Probleme durch die Markthalle und die Stände auf dem Außengelände schlendern und die Händler waren auch alle für ein Gespräch bereit. Es gab hier viele Händler, die sich auf „religiöse Gebrauchswaren“ spezialisiert haben. So gab es das bunte Rangoli-Pulver in unterschiedlichen Farben, Zuckerkristalle als Opfergaben, Betelnüsse, Räucherstäbchen und vieles andere. Früchte und Gemüse gab es natürlich genauso wie die Blütengirlanden. Es gab sogar einen kleinen Stand mit Gewürzen. Ein paar Dinge habe ich auch gekauft – und die Händler waren alle sehr gerne bereit für einen Smalltalk und ein Foto. Der Teil für Fisch- und Fleischwaren lag in einer separaten Halle.





Nach einem kleinen Frühstück ging es zum Palast. Der Palast ist Sitz der Wodeyar-Dynastie und wurde nach einem Brand im 19ten Jahrhundert komplett neu nach einem Entwurf des Briten Henry Irwin wieder aufgebaut. Hier schoben sich auch die Menschenmassen durch; ist er doch nach dem Taj Mahal der am zweitmeisten besuchte Ort in Indien. Ein persönlicher Führer nahm sich die Zeit um mir diversen Details im Schnelldurchlauf zu erklären, wie die Königsfamilie bis heute im Palast wohnt, welche Stile wo verbaut wurden und wo die vielen prunkvollen Einrichtungsgegenstände herkamen. Dann erklärte er welch immenser Aufwand das Dasara-Fest mit sich bringt: Eine Elefantenprozession durch die gesamte Stadt. Ich habe nur beim Vorbeitreiben mit der Menge Fotos machen können:









Danach hieß es für mich nur noch einen Bus zurück nach Bangalore zu erreichen um am Sonntagabend wieder im Appartement zu sein.
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