So, leider ist das hier mit dem WiFi in meinem Appartement ein bisschen schwierig, weshalb ich erst jetzt dazu komme ein paar Zeilen zu tippen.
Für diese Reise gab es ein paar andere Sachen vorzubereiten als beim Dänemarkurlaub oder ähnlichen Unterfangen:
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Impfungen und Reiseapotheke
Insgesamt wurden mir vier Impfungen nahegelegt, die ich auch allesamt genommen habe. Drei Impfungen gegen Tollwut (die sich auch durchaus mit einer Immunreaktion bemerkbar gemacht hatten), zweimal gegen die Japanische Enzephalitis (einer durch Stechmücken übertragenen Hirnhautentzündung), eine Schluckimpfung gegen Typhus (eine Durchfallerkrankung) und eine Spritze gegen Hepatitis A (Eine Viruserkrankung der Leber). Der Kostenpunkt liegt bei so ungefähr 650€, wenn man die Medikamente selbst in der Apotheke kauft.
Die Impfung gegen das Dengue-Fieber wird seltsamerweise nur für Menschen empfohlen, die schon vorher einmal am Dengue-Fieber erkrankt waren.
Es war trotz der fast fünf Monate Vorlaufzeit gar nicht so einfach die Termine für die Impfungen beim Hausarzt so unterzubekommen, es hat aber Letzen Endes funktioniert.
Des Weiteren wurde die Reiseapotheke ganz schön aufgestockt: Tabletten für die Malaria-Prophylaxe für Reisen in Bereiche außerhalb der Stadt, ein starkes Medikament gegen Durchfall und eine vorbereitende Hefe-Kur für den Magen-Darm-Trakt (ob die sinnvoll ist kann ich nicht sagen, laut Inhaltsstoffen sind die doch recht teuren Päckchen einfach nur mit Trockenhefe und Zucker gefüllt.) Und zu guter letzt ein paar Nahrungsergänzungsmittel mit Elektrolyten – für den Fall der Fälle. Hier lagen die Kosten bei so ungefähr 250€.
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eSim-Karte
Um hier in Indien gleich Internet-Empfang zu haben hatte ich mir im Vorfeld eine eSim-Karte vom Anbieter Saily heruntergeladen. Das Angebot für 20GB für 30€ ist jetzt nicht gerade günstig, aber für einen reibungslosen Start war es eine gute Investition: So konnte ich meinen Fahrer, der mich am Flughafen einsammeln sollte, gleich kontaktieren.
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Visum & Reisepass
Da mein Reisepass leider abgelaufen war musste ich einen neuen beantragen. Ich hatte dummerweise gedacht, dass ich ein biometrisches Passbild mit aufs Amt bringen müsse, weshalb ich durch halb Hamburg gegurkt bin, um einen Fotografen zu finden, der die Berechtigung hatte amtliche Lichtbilder zu machen. (Es gab nur das 27€-Paket mit noch drei zusätzlichen S/W-Portrait-Fotos, die der Fotograf mit „Naja, das sind Charakter-Bilder“ kommentiert hatte – Blödmann, ich bin auch nicht freiwillig um 4:00 aufgestanden und hätte gern ausgeschlafen ausgesehen! 😛 ) Nachdem der Pass dann angekommen war, konnte das Visum beantragt werden. Hier hat sich das Visa-Büro meiner Firma drum gekümmert. Eine Woche nach dem Antrag war das Visum per E-Mail da.
Ansonsten gab es nur noch kleinere organisatorische Dinge zu planen: Wer macht die Schwarmkontrolle bei meinen Bienen? Jan&Marlis haben sich bereit erklärt dafür aus Flensburg anzureisen und das zu übernehmen. Eine Umkehrosmoseanlage wurde gekauft, damit Katharina meine Fleischfresser gießen kann ohne Kubikmeterweise destilliertes Wasser vom Baumarkt zu holen. Vielen lieben Dank dafür! 🙂
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